Aktuelles

Trinitatiszeit

Der Herr, der Schöpfer, bei uns bleib,
er segne uns nach Seel und Leib,
und uns behüte seine Macht
vor allem Übel Tag und Nacht.
Der Herr, der Heiland, unser Licht,
uns leuchten lass sein Angesicht,
dass wir ihn schaun und glauben frei,
dass er uns ewig gnädig sei.
Der Herr, der Tröster, ob uns schweb,
sein Antlitz über uns erheb,
dass uns sein Bild wird eingedrückt,
und geb uns Frieden unverrückt.
Gott Vater, Sohn und Heilger Geist,
o Segensbrunn, der ewig fleußt:
durchfließ Herz, Sinn und Wandel wohl,
mach uns deins Lobs und Segens voll!

1745 sucht Gerhard Tersteegen so Worte um das Geheimnis Gottes zu umschreiben, das in dem Bild der „Dreieinigkeit“ ausgedrückt wird.  (Evangelisches Gesangbuch 140, 2-5)
Durch die Jahrhunderte hindurch bleibt es eine je eigene Aufgabe, persönliche Bildworte für das Unaussprechbare zu suchen und für sich auszuprobieren.

Im 20. Jhd hat der Güstrower, Ernst Barlach die Erfahrung mit dieser Herausforderung für sich so formuliert: „Alles Sprechen über ´Gott´ ist Arbeit mit einem ungeeigneten Werkzeug, dem verstandesgemäß geordneten Wort. Es kann nur helfen, annähernd das Gefühl zu erschöpfen, insofern es menschlich begrifflich ist. Das Mehr, was der Mensch ahnt, darf er gleuben, aber den Glaubensinhalt zu formulieren, dazu besitzt er wiederum nur menschliche Mittel.“ (aus dem Brief an A Kracke v. 4.2.1930)

Ich denke, dass das Bild des Brunnens, der Quelle, das Teerstegen in seinem Lied nutzt, ein eröffnendes auch für unsere Zeit ist.
Und ich höre Jesus sagen: Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke! (
Johannesevangelium 7, 37)

Eine gesegnete Zeit auf den Wegen durch den Sommer 2021

Shalom                      Christian Höser

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Die Losung heute, den 17.06.2021

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